Effiziente Funktionsweise

Über die Bahnanbindung wird das Steinkohlekraftwerk Zolling mit Kohle versorgt. Die Kohle gelangt über Förderbänder in die fünf Kohlemühlen und wird dort wie in einer Kaffeemühle staubfein zermahlen. Über 20 Brenner wird der Kohlestaub in den Kessel geblasen, wo er bei Temperaturen um 1.500 Grad Celsius verbrennt.

Der im Kessel entstehende heiße Wasserdampf wird mit hohem Druck auf die Schaufeln einer dreistufigen Turbine geleitet. Sie ist mit einem Generator gekoppelt, der die mechanische Energie in elektrische Energie umwandelt. Auf diese Weise entsteht Strom, der über die Transformatoren und die Freischaltanlage in das Stromnetz eingespeist wird.

Energiegewinnung pro Jahr für 400.000 Vier-Personen-Haushalte

Biomasseheizkraftwerk

Neben der Stromerzeugung aus Kohle wird auf dem Kraftwerksgelände auch Biomasse verbrannt, um daraus Strom und Wärme zu gewinnen. Altholzverbrennung wie im Kraftwerk Zolling gilt als CO2-neutral und ist damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Die Anlage hat eine elektrische Leisteung Leistung von 20 Megawatt sowie eine maximale thermische Leistung von 30 Megawatt. An der Biomasseheizkraftwerk Zolling GmbH sind ENGIE Deutschland AG und die Fernwärmeversorgung Freising GmbH zu jeweils 50 Prozent beteiligt. Der Betrieb erfolgt durch das Personal im Kraftwerk Zolling.

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